Dein Warenkorb

Keine Artikel im Warenkorb.

Hier weiter stöbern

Nach was suchst du?

10% der Gewinne gehen an Elefanten in Not

The Wyld Thing

Sep 10, 2020

Julia, seit wann machst du Yoga und wie bist du dazu gekommen?

Wann ich es das erste Mal probiert habe weiß ich gar nicht mehr, aber so richtig intensiv seit 6 Jahren. Ich war unglücklich in meinem Job und brauchte eine Auszeit von meinem stressigen Alltag. Auf der Matte fand ich diese und nach und nach auch mich. Denn durch die Yogapraxis lernte ich mich besser kennen und fand heraus, was mir im Leben wirklich wichtig ist.

Was fasziniert dich besonders an Yoga und wie praktizierst du es im Alltag?

Schwer zu sagen was mich am meisten fasziniert, vielleicht die Vielfalt. Für jede Lebenslage und jede Situation gibt es ein passendes Yoga. Mal kann das intensiver und körperlicher sein und mal auch nur aus Pranayama und Meditation bestehen. Das finde ich wunderschön, dass es einen durchs ganze Leben begleiten kann und mit der Zeit einfach zur Lebenseinstellung wird. Man findet auf alle Fragen Antworten im Yoga. Meine Praxis im Alltag variiert. Es gibt Zeiten, da rolle ich täglich die Matte aus, dann gibt es auch Zeiten, da schaffe ich nur 10 Minuten Meditation und versuche die Yamas und Niyamas im Alltag zu leben. Yoga ist so viel mehr als Asana.


Hat das Yoga deine Lebenseinstellung, dein Auftreten oder dein Wohlbefinden verändert?

Ja, ja und ja! Yoga hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Davor wusste ich nicht so recht wer ich bin und wo ich hin will. Ich wusste nicht, wie ich mich mit mir selbst verbinden kann. Yoga hat mir dabei geholfen, den Blick nach innen zu richten und in mich rein zu spüren. Egal wie schlecht es mir geht, wenn ich Yoga gemacht habe, dann geht es mir besser. Und ich glaub Yoga hat mich auch von innen heraus zum Strahlen gebracht.


Wann hast du in Wien dein eigenes Yogastudio «THE WYLD THING» eröffnet?

Im Januar 2020. Nach 3,5 Jahren Pop Up Yoga, Outdoor Yoga & Retreats war ich an dem Punkt an dem ich wusste, okay ich will in Österreich bleiben und hier leben. Da war für mich klar: dass es der nächste Schritt ist ein eigenes Yogastudio. Die Namensfindung war tatsächlich einer der schwierigsten Parts vor der Eröffnung. Ich wollte einen kreativen, neuen und so noch nie dagewesenen Namen. Es folgte viel Grübelei und eines Tages ging ich alle Asanas mit Namen durch, um zu sehen, ob etwas Passendes dabei sein könnte und blieb bei Wild Thing hängen. Mir gefiel auch die Bedeutung. “the ecstatic unfolding of the enraptured heart” – denn genau das ist dieses Studio für mich – der Ausdruck meiner Liebe für Yoga, Modern Spirituality & Community.


Auf deiner Website haben wir gesehen, dass du ganz unterschiedliche Yogastunden und Yoga-Retreats anbietest. Wie bist du auf diese Ideen, bzw. Orte gekommen?

Ich liebe es kreativ zu sein und Dinge zu erschaffen, die es genau in der Art vielleicht noch nicht gab. Ich mache viel Recherche, reise viel und versuche mit offenen Augen durch Leben zu laufen. Inspiration kann man überall finden.


Letztes Jahr hast du das Buch «Yoga & Juliet» veröffentlicht. Was darf man inhaltlich von dem Buch erwarten?

Einer meiner Wünsche ist es, dass mehr Menschen tun wofür sie aus tiefstem Herzen brennen und ihren Weg finden, denn Yoga hat mir dabei geholfen und das möchte ich so gerne weitergeben und genau darum geht es in meinem Buch. Das Buch ist in zwei Kapitel unterteilt: wie man seinen Weg findet, sich wieder besser mit seinem Herz, seinem Bauch und der Intuition verbindet und wie man ihn am Ende beschreitet, den notwendigen Mut aufbringt, Ängste besiegt, Entscheidungen trifft, Energie behaltet und achtsam bleibt. Das ganze mit Hilfe von Yoga Flows, Meditationen, Einblicken in mein Leben und kleinen Denkanstößen.


Was hat dich dazu bewegt, den Instagram-Account «yogaandjuliet» zu starten?

Instagram war zuerst ein Hobby, danach hatte ich eine kurze Phase, in der ich Reisebloggerin sein wollte und dann schließlich vor 4 Jahren habe ich mich dazu entschieden, das ganze ernsthaft anzugehen und meinen Yoga Blog zu starten und parallel dazu auch meine Instagram Auftritt professioneller zu gestalten.


Was hast du gearbeitet oder studiert, bevor du die Ausbildung zur Yogalehrerin absolviert hast?

Ich bin Juristin, habe also Jura studiert und danach auch 3 Jahre in dem Beruf gearbeitet. Long story short: Ich war nicht happy, fand meinen Weg zum Yoga, kündigte meinen Job, packte meine sieben Sachen, reiste allein nach Asien, machte dort unter anderem meine Ausbildung auf Bali, kam zurück und begann damit, Yoga zu unterrichten.


Gibt es ein Lebensmotto welches dich begleitet und du uns verraten möchtest?

«All our dreams can come true, if we have the courage to pursue them.» Walt Disney. Ich bin überzeugt davon, dass all unsere Träume wahr werden wenn wir fest daran glauben und hart dafür arbeiten.


Was wünscht du dir in in den nächsten 10 Jahren?

Das ist eine schöne Frage und gar nicht so leicht zu beantworten. In 10 Jahren kann soviel passieren! Wenn mir jemand mit 22 gesagt hätte, dass ich mit 32 ein Yogastudio habe, hätte ich denjenigen wohl ausgelacht. Ich wünsche mir daher primär zufrieden, mit mir verbunden und glücklich mit dem was ich tue zu sein.