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Ein Yoga-Zimmer in den eigenen vier Wänden

Feb 02, 2021

In der kalten Jahreszeit werden unsere Betten zu unseren besten Freunden, von denen wir uns beim besten Willen nicht trennen können. Gleichzeitig hat die Pandemie unseren Alltag auf den Kopf gestellt. Während draußen das Leben stillsteht, haben sich unsere Wohnungen in Schulen, Büros und Fitnessstudios verwandelt, sodass wir keinen Schritt vor die Tür setzen müssen und uns die Welt nach Hause holen.


Das hat Vorteile, kann aber auf Dauer eine riesige Last darstellen, die meistens emotionaler Natur ist. Besonders in letzter Zeit sind wir gezwungen, den Kontakt zu unseren Freunden und zu unserer Familie einzuschränken, müssen auf die ein oder andere Party verzichten und haben auch nicht mehr die Möglichkeit mit unserer Yoga-Freundin von der Matte nebenan im Studio über unser Lieblingsbuch zu quatschen. Das alles kann ein soziales Wesen wie den Menschen strapazieren.


Doch wie lässt sich diese innere Anstrengung und Anspannung, die wie ein schwerer Stein auf uns lastet, bewältigen? Wir zeigen dir, wie du dein Zuhause in eine Wohlfühloase verwandelst und dem Winterblues mit einer eigenen Yoga-Ecke entkommst.

Keine Ausreden mehr: Nutze die Zeit zu Hause für dein Wohlbefinden

Sehen wir der Wahrheit ins Auge: Der Mensch ist ein faules Tier. Viele von uns lassen sich dazu verführen, das Abendessen nach Hause liefern zu lassen, anstatt selbst den Herd anzumachen und suchen lieber online nach dem besten Outfit für die Silvesterparty als durch die Mall zu hetzen. Und wenn wir Überstunden gearbeitet haben, lassen wir den Abend lieber mit den Anweisungen eines Profis in einem makellos eingerichteten Yoga-Studio ausklingen, ohne uns Gedanken über unsere eigene Yoga-Routine machen zu müssen.

Doch keiner kennt dich und deinen Körper so gut wie du selbst. Es kommt häufig vor, dass wir die Person vernachlässigen, auf die wir eigentlich den größten Wert legen sollten: uns selbst. Das kann schnell dazu führen, dass unsere Stimmung bergab geht. Was wie ein tiefes, endloses Loch erscheint, ist deine Chance, das Beste aus der Zeit zu machen, die du daheim verbringen musst. Sei es, wegen einer Pandemie, weil der Babysitter kurzfristig abgesprungen ist, du keine Lust hast, deiner Yoga-Nachbarin im Studio von deinem Wochenende zu berichten oder einfach nur deine Me-Time genießen möchtest.

Du brauchst nicht viel, um das Gefühl von Geborgenheit, das dich im Studio empfängt, zu dir nach Hause zu bringen. Insbesondere für Yoga-Neulinge, die sich zunächst selbstständig mit der Technik vertraut machen wollen, kann die Verlegung des Studios ins eigene Heim einen großen Vorteil bedeuten. Einflussfaktoren wie die Hinfahrt oder die Besorgung von Kleidung und Material können neugierige Yogi-Anwärter nämlich schnell davon abbringen, den Anfang zu wagen. 

Du wirst dich wundern, wie einfach es ist, kurzerhand deine eigene Yoga-Ecke zu errichten, die dir nicht nur eine Menge Zeit einsparen wird, sondern dir auch einen Rückzugsort bietet, in dem du es dir gut gehen lassen kannst, ohne deine Komfortzone verlassen zu müssen.


Das Rezept für deine perfekte Yoga-Ecke zu Hause: Zeit durchzuatmen

Deine Auszeit kannst du mit der richtigen Atmosphäre perfektionieren.

Die Zutaten für eine gelungene Yoga-Ecke hat fast jeder zu Hause: Man nehme eine Handvoll Sonnenlicht, ein bisschen Platz und ganz viel Ruhe. Doch was fängt man mit diesen Zutaten an?

Zutat Nummer 1: Mach’ Platz für wohlige Momente

Räume genug Platz für deine Routine ein. Entscheide dich für einen Raum, der dir ausreichend Bewegungsfreiheit gibt, sodass du das Maximum aus den Übungen herausholst. Besonders Asanas, also Übungen, die eine enorme Wirkungskraft besitzen und einen vitalisierenden Effekt auf deinen Körper sowie auf deine Seele haben, sind das Herzstück einer erfolgreichen Yoga-Praxis, fördern deine Motivation und geben dir neue Kraft. 

Neben Körperstellungen wie dem glücklichen Baby, die keinen besonderen Bewegungsraum erfordern, gibt es Übungen wie den berühmten Krieger, die Streckbewegungen involvieren und für die es sinnvoll ist genügend Platz zu schaffen. In der Sommerzeit kannst du deinen Yoga-Platz auch in deinen Garten oder auf deinen Balkon verlegen, wo du deine Lieblingsübungen im Einklang mit der Natur ausführst. Ganz egal, wo du dich während deiner Wohlfühlzeit befindest, wichtig ist, dass du deine Ruhe hast und es dir behaglich machst.


Schalte umgeben von Mutter Natur ab.

Lass dich nicht von äußeren Einflüssen stören. Das Motto lautet: Weniger ist mehr. Gestalte deine Umgebung also so ungezwungen und dezent wie möglich, um dich nicht ablenken zu lassen. Schließlich soll dir die Meditation dir dazu verhelfen, in dich zu hören und Gelassenheit zu finden. Du solltest von großen Möbeln oder überfüllten Regalen absehen und auf eine schlichte Einrichtung setzen, die du mit gemütlichen Bodenkissen ergänzen kannst.

Zutat Nummer 2: Hol’ die Sonne ins Zimmer

Was tut unserer Seele besser als die Sonne? Sie ist nicht nur gesund, sondern verschönert auch unsere Yoga-Routine. Das Sonnenlicht kannst du in den trüben Wintertagen oder wenn dir keine Fenster zur Verfügung stehen auch durch indirekte Lichtquellen wie Tischlampen mit warmem Licht ersetzen. Falls du zu den Glücklichen gehörst, die große Fenster besitzen, empfehlen wir dir, deine Yoga-Praxis in die Morgenstunden anzusetzen, um erholt in den Tag zu starten, während du unbefangen den Sonnenaufgang genießt. 

Zutat Nummer 3: Schaffe die richtige Atmosphäre

Die Aura deines Yoga-Platzes ist maßgebend für ein effektives Yoga-Erlebnis, das das Studio nicht vermissen lassen wird. Schließlich haben wir es mit einer Meditationstechnik zu tun, die in erster Linie deinen Geist anspricht. Ein lockeres Ambiente bedeutet unbeschwertes Entspannen und Wellness für deine Seele. Es geht vor allem darum, unserem Körper die Möglichkeit zu geben, ungestört durchzuatmen und ihm eine Pause vom Alltagsstress zu erlauben. 

Eine geeignete Raumtemperatur hat darauf eine große Wirkung. Selbst das Einschlafen wird während der Sommerzeit zur Qual. Gleichzeitig können wir uns nicht auf unsere Arbeit konzentrieren, wenn im Winter die Heizungen streiken und wir in Gedanken schon bei den Eisbären in der Arktis sind. Es sollte daher nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt sein. Eine Raumtemperatur zwischen 18 und 21 Grad Celsius kannst du dir als Richtwert setzen. Probiere dich einfach aus und entscheide, was dir guttut.

Zutat Nummer 4: Lass’ Ruhe einkehren

Das Letzte, was du während deiner Entspannungszeit brauchst, sind Gruppennachrichten in WhatsApp und Co., die ununterbrochen eintrudeln oder unnachgiebige Anrufe von deinen Arbeitskollegen an deinem freien Tag. Also: Finger weg vom Handy. Stille ist angesagt. Am besten schließt du auch die Tür des Raumes, in dem du dich befindest, um dich nicht von den lautstarken Unterhaltungen deiner Nachbarn im Treppenhaus durcheinander bringen zu lassen.

Gegen etwas Musik gibt es aber nichts einzuwenden. Selbstverständlich solltest du auf laute Rockmusik oder Radiosendungen verzichten, die dich ablenken können. Entscheide dich lieber für harmonische Klänge – am besten ohne Gesang, damit du nicht auf die Idee kommst mitzusingen. 


Kleine Details, die Großes bewirken: Mit diesen Tipps kreierst du den perfekten Ruheplatz

Bei der Gestaltung deines Yoga-Bereiches solltest du bestimmte Details berücksichtigen, die zwar unauffällig sind, es aber in sich haben. Wir haben sie für dich zusammengestellt, damit du sofort loslegen kannst. 


Schaffe Ordnung

Klamotten, die herumliegen oder Papierkram, den du vergessen hast zu erledigen, solltest du möglichst aus deiner Yoga-Ecke fernhalten. Unordnung führt häufig dazu, dass du aus dem Konzept kommst und von deinem Ziel abkommst, dich auf deine innere Welt zu konzentrieren. Wenn du Klarheit in deine Gedanken bringen willst, muss der Raum, in dem du dich befindest, ebenso Klarheit ausstrahlen.

Setze Duft- und Räucherstäbchen ein

Was ist entspannender, als ein Raum, der nach Zimt und Orange duftet? Räucherstäbchen sorgen nicht nur dafür, dass du besser einschläfst, sondern beruhigen auch deinen Geist. Achte bei der Verwendung von Duftstäbchen aber unbedingt darauf, dass der Raum genug Luft bekommt und der Rauch deine Atmung nicht beeinträchtigt.

Als Alternative zu den Stäbchen kannst du zur Aromatherapie mit ätherischen Ölen greifen, die eine heilende Wirkung auf deinen Geist haben. Sie reduzieren nicht nur Stress, sondern lindern auch Kopfschmerzen und befreien deine Atemwege.

Bringe mit Kerzen Flair in deine Routine 

Sie sind Stimmungsmacher beim Abendessen oder lassen dich nach einem harten Arbeitstag zur Ruhe kommen. Kerzen sind Alleskönner – und eignen sich damit auch hervorragend für deine Yoga-Ecke zu Hause. Entscheide dich für milde Duftnoten, die eine besänftigende Wirkung haben. Sei ruhig großzügig und stelle mehrere Kerzen auf. Sie werden eine wundervolle Wärme in den Raum zaubern, die dir ein himmlisches Yoga-Erlebnis ermöglichen wird. 


Verwende von der Kleidung bis zur Matte das richtige Material

Die richtige Kleidung und eine passende Matte sind grundsätzlicher Bestandteil deiner Yoga-Session. Das perfekte Yoga-Outfit gibt es nicht. Greife zu Kleidungsstücken, die dir genug Bewegungsfreiheit geben, damit du die Übungen uneingeschränkt ausführen kannst.

Das Gleiche gilt auch für deine Yogamatte: Rutschfestigkeit und Dicke sind Aspekte, die du bei der Wahl deiner Matte im Auge behalten solltest. Auch bei der Farbe kannst du ruhig wählerisch sein. Immerhin wirst du deine Matte nach deinem ersten Yoga-Erlebnis in deiner eigenen Yoga-Ecke nicht mehr verlassen wollen.

Umgebe dich mit positiver Energie

Wenn du beschließt, für deine Yoga-Praxis im Haus oder in deiner Wohnung zu bleiben, dann hol’ dir die Natur nach Hause. Du kannst deine Yoga-Ecke mit grünen Pflanzen wie einer Aloe Vera oder Kakteen verschönern, die den Raum mit positiver Energie füllen und zudem die Atemluft verbessern.


Dem Yoga-Glück zu Hause steht nichts mehr im Weg

Zeit, sich aufzurappeln und aus den Federn zu kommen. Gestalte deinen persönlichen Ort der Erholung mit dem passenden Material und der richtigen Stimmung. 

Yoga zu Hause kann viele Vorteile mit sich bringen, die dir ein Yoga-Studio möglicherweise nicht bieten kann. Auch wenn wir uns abgekapselt fühlen und unsere Leidenschaft liebend gerne mit Gleichgesinnten teilen würden, kann uns diese Zurückgezogenheit helfen, uns auf unsere Innenwelt und unsere Gefühlslage zu fokussieren. 

Falls du doch lieber in Gesellschaft entspannen möchtest: Organisiere doch einfach eine Online-Session mit deinen Freund*innen. Deine neue Yoga-Ecke wird ganz sicher ein Hingucker sein.