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Yoga für Anfänger

Oct 22, 2021

  • Yoga

Yoga für Anfänger: So startest Du in dein neues Wohlfühl-Programm

Yoga zählt in Europa erst seit einigen Jahren zu den gefragten Sportarten und erlebt inzwischen aufgrund ihrer ausgleichenden Wirkung auch in den Industriestaaten einen wahren Boom. Aber wusstest du, dass Yoga eigentlich alles andere als ein neuartiger Trend?

Die entspannende Beschäftigung, die sowohl Deinem Körper als auch Deiner Seele gut tut, stammt aus Indien und wird dort seit rund 3000 bis 4000 Jahren praktiziert.

Ebenso interessant ist, dass es sich bei dieser besinnlichen Auszeit gar nicht um eine Sportart im herkömmlichen Sinne handelt. Yoga ist vielmehr eine philosophische Lehre, die Dir dabei hilft, durch meditative Übungen möglichst lange einen Zustand von intensiver Konzentration aufrecht zu erhalten.

Um dies zu ermöglichen, sind zahlreiche Übungen – die Asanas – entstanden, die dem Körper zu mehr Geschmeidigkeit, Ausgeglichenheit und ganzheitlicher Balance verhelfen. Das Schöne dabei ist, dass die meisten Übungen auch für Einsteiger gut geeignet sind.

Ganz nach dem Motto der alten Yogis möchten wir Dir hier zeigen, wie Dir der Einstieg ins Yoga gelingen kann. Wir erklären Dir, was es mit den unterschiedlichen Yoga-Stilen auf sich hat und wie Du mit einfachen Übungen den ersten Schritt in Deine Yoga-Routine wagen kannst.

Yoga für blutige Anfänger

Warum sollte ich Yoga machen?

Yoga bietet Dir wie kaum eine andere Sportart ein ganzheitliches Workout. Denn hier treffen auflockernde Atem- und Konzentrationseinheiten auf Übungen, die Dich beweglicher machen, Deine Abwehrkräfte stärken und Deine Muskulatur aufbauen.

Diese einzigartige Kombination bietet Dir unterm Strich einen besonderen Effekt: Du findest einen Ruhepunkt und profitierst von einer inneren Balance, die Dich durch den Tag begleitet.

Lesetipp: In unserem Beitrag “Positive Energie durch Yoga im Alltag” erfährst Du, wie du mit Yoga energiegeladen durch den Tag kommst und warum Du dir die entspannende Auszeit unbedingt gönnen solltest.

Die Qual der Wahl – Welche Yoga-Stile gibt es?

Neben den klassischen Formen von Yoga gibt es einige Neuinterpretationen, die besondere Vorlieben und weitere sportliche Aspekte einbeziehen. Speziell in der westlich geprägten Gesellschaft hat sich so das Faszien-Yoga etabliert. Insbesondere bei jüngeren Menschen ist das Aerial-Yoga beliebt, das geradezu akrobatische Ansprüche an die Yoga-Schüler stellt.

Einsteiger als auch für fortgeschrittene Yogis geeignet sind. Als Yoga-Anfänger kannst Du hier am besten profitieren und den ganzheitlichen Effekt der Yoga-Übungen erkunden.

Hatha-Yoga: ideal für Yoga-Einsteiger und alle, die einen Ausgleich zum Alltag suchen

Beim Hatha-Yoga handelt es sich um die sanfteste Form des Yogas. Sie ist besonders gut für Neulinge geeignet, da sie Atemtechniken und Asanas – wie die Kindhaltung – miteinander verbindet und Deine Flexibilität fördert. Hatha-Yoga zielt vor allem darauf ab, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Daher sind die meisten Übungen recht moderat und einfach durchzuführen.

Kundalini-Yoga: Für die anspruchsvolleren Yogis

Beim Kundalini-Yoga gehen Übungsleiter schon einen großen Schritt weiter, was die spirituelle Ebene betrifft. Meditation, Mantren, Asanas zählen genauso zu einer Yoga-Session, wie eine Aufwärm- und Entspannungsphase. Im Zentrum von Kundalini-Yoga liegt jedoch die Freisetzung der Energie, die laut der Kundalini-Lehre in dir schlummert – was viel Konzentration und Hingabe fordert.

Ashtanga-Yoga: Der Pfad zur philosophischen Lehre

Möchtest Du in Bewegung kommen und Deine Grenzen testen, kannst Du Dich an Ashtanga-Yoga probieren. Dieser Yoga-Stil zeichnet sich durch sechs Asana-Serien aus. Diese bestehen jeweils aus Abfolgen von Übungen, die Dich so richtig ins Schwitzen bringen können. Du wirst schnell merken, dass nicht nur Dein Körper, sondern auch Dein Geist von Ashtanga-Yoga profitiert, denn um die Serien zu meistern, braucht es viel Geduld.

Wie kann ich Yoga lernen?

Nun hast Du einen guten Überblick über Yoga an sich gewonnen. Doch wie genau kannst Du Dir die Yoga-Grundlagen aneignen? Hier stehen Dir mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Dadurch, dass Yoga längst kein Nischenthema mehr ist, finden sich zahlreiche Online- und Offline-Angebote, die Dich beim Lernen unterstützen:

Mit Gleichgesinnten im Studio: Sowohl Fitnessstudios als auch spezielle Yoga-Studios bieten ein breites Portfolio an unterschiedlichsten Yoga-Kursen an. Hier trainierst Du in einer kleinen Gruppe Deine Asanas, Atemübungen und Co. Google einfach mal für Deine Stadt oder frag direkt im Studio um die Ecke nach.

Yoga selbst lernen: Wenn Du Dich allein mit dem Thema Yoga beschäftigen möchtest, findest Du im Internet zahlreiche Anleitungen, die professionelles Wissen vermitteln. Oder zum Beispiel unsere Yoga Challenges dir anschauen, die sind ideal zum Einstieg. Alternativ kannst Du auf diverse Bücher zum Thema zurückgreifen, wenn Du Yoga selbst lernen möchtest.

Mit Deinem persönlichen Yoga-Coach: Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, Dir Deinen eigenen Yoga-Coach zu buchen. Dies hat den Vorteil, dass Du sehr zielgerichtet und auf Deine Bedürfnisse abgestimmt trainieren kannst. Gerade als Yoga-Anfänger wirst Du Dich so mit den Yoga-Grundlagen vertraut machen können und schnell Fortschritte sehen. Dazu empfehlen wir dir ebenfalls unsere online gratis Live Yoga Klassen zu besuchen.

 Yoga für blutige Anfänger mit Coach

Mach dich fertig: So stimmst du dich auf Yoga ein

Um mit Deiner eigenen Yoga Session zu starten, braucht es nicht viel an Equipment und Vorbereitung. Bequeme Kleidung – barfuß oder mit Socken zu trainieren ist optimal – und eine Flasche Wasser oder Tee, die griffbereit liegen, bilden die Grundlage. Außerdem benötigst Du eine rutschfeste Yoga-Matte, auf der Du Deine Übungen durchführst. Je nach Material – oder falls Du eine fremde Matte nutzt – ist es ratsam, ein Handtuch zum Schutz auf die Matte zu legen. Für eine gute Yoga-Stunde sollte die Atmosphäre stimmen: Passende Musik oder sanfte Klänge versetzen Dich direkt in die passende Stimmung und helfen dabei, Dich vollkommen auf Deine Übungen zu konzentrieren.

Lesetipp: Lies in unserem Beitrag “Ein Yoga-Zimmer in den eigenen vier Wänden”, wie Du Deine eigene Wohlfühloase kreierst und die richtige Atmosphäre für Deine Ruhezeit schaffst.

Und so gelingt Dir der Einstieg

Es gibt einige sehr einfach gehaltene Übungen für zu Hause, mit denen auch absolute Yoga-Anfänger klarkommen. Damit Du bestmöglich einsteigen kannst, möchten wir Dir an dieser Stelle einige Übungen zeigen, die zwar simpel sind, aber es dennoch in sich haben.

Ein beliebter Klassiker unter den Asanas: Der Krieger

  1. Stelle Deine Beine weit auseinander und richte Deinen Blick seitlich aus.
  2. Drehe nun ein Bein in Blickrichtung und beuge dein Knie, während du das andere Bein streckst und deinen Fuß in den Boden drückst.
  3. Strecke nun Deine Arme parallel zum Boden aus – und nicht vergessen: Der Rücken bleibt gerade.
  4. Spanne Deinen Körper an und halte diese Position einige Sekunden lang. Anschließend kannst du die Seite wechseln.

Mache Yoga in der Gruppe Krieger

Zeit runterzukommen: Der herabschauende Hund

  1. Begebe Dich für diese Übung zunächst auf alle Vieren.
  2. Stelle Dich nun auf die Beine, strecke sie gut aus und hebe Deinen Po an. Deine Zehen sind dabei gespreizt und zeigen nach vorne.
  3. Während Dein Blick auf Deine Yoga-Matte gerichtet ist, streckst du Deine Arme nun nach vorne aus und drückst Deine Hände fest in den Boden.
  4. Vergiss nicht zu atmen und halte die Position eine halbe Minute lang.

Entdecke Yoga selbstständig Herabschauender Hund Downdog

Tief durchatmen: Die Kobra

  1. Lege Dich für diese Asana auf den Bauch und strecke Deine Beine nach hinten aus.
  2. Deine Unterarme liegen zunächst flach auf dem Boden. Stelle sie auf, während Du Deinen Oberkörper langsam hebst.
  3. Atme tief durch und bleibe ein bis zwei Minuten in dieser Position.

Mache Yoga in der Gruppe Kobra Position

Yoga-Grundlagen lernen und den eigenen Pfad beschreiten

„Der Weg ist das Ziel“ beim Yoga – und diesen darfst Du in Deinem eigenen Tempo und nach Deinen Vorstellungen beschreiten. Wähle einen Yoga-Stil, der zu Deinen Wünschen und Ansprüchen passt und entscheide Dich für eine Lernform.

Probiere ein bisschen herum, falls Du Dir hier nicht sicher bist. Denn optimal wirkt Yoga für Anfänger nur auf Körper und Geist, wenn Du Dich beim Training wohlfühlst. Insbesondere für Yoga-Einsteiger, die die Grundlagen erlernen, hält diese philosophische Lehre oftmals Ungeahntes bereit.

Lass Dich also auf diese Erfahrung ein.